August 2008


Endlich wieder zuhause. Nach einer 24h-Reise und ewig viel Kaffe um mich wach zu halten habe ich mich entschlossen mich erst später dem Blog zu widmen. (Ja ich werde den Contact-Button noch in Ordnung bringen Harry ;) )
Liebe Grüsse an Rolf, Helga, Evi, Immo, Wolfi, Harry, Richard, Thomas, Daniela und natürlich Max. War eine tolle Zeit mit euch.

tocome

Ja, es gibt uns noch.
Man glaubt es kaum, aber der Regen hat uns noch nicht weggespuehlt. Aber dafuer hat es uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Leider koennen wird durch das schlechte Wetter weniger fahren wie wir eigentlich wollten. Dazu hat es noch lange gedauert bis ich gelegenheit hatte an einen PC mit Internet zu sitzen.

Die Reise lief reibungslos ab. Schauer begleiteten uns von Deutschland her quer durch Luxemburg und Belgien. Leider hat es seither nicht aufgehoert zu regnen.
Waehrend des gesamten Dawn to Dusk hat es geregnet und die Strecke wurde dadurch sehr anspruchsvoll. Lame Duck Racing 1 hat es auf 8 Runden gebracht. Fuer eine Runde benoetigt man im Schnitt eine Stunde, wobei die erste Runde normalerweise von Stau gepraegt ist. Dazu kam, dass ich durch die Hoehenlage ein zu fettes Gemisch gefahren bin und dadurch eine Stunde lang mitten im Matsch versuchen musste meine Kerze zu reanimieren. Erfolgreich. Leider ging dadurch eine volle Stunde floetten, aber zumindest konnte weitergefahren werden. Kaelte und Naesse ueberwogen dann schlussendlich und wir entschlossen uns die letzte Stunde ab zu warten.

Gestern waren wir dann das erste mal in Wales selber auf Achse, wobei auch hier das Wetter unseren Ausflug zu einem nassem Erlebniss machten. Daher gibt es leider eher weniger Action Fotos, doch ich habe eine kleine Kollage zusammengestellt, um einen Eindruck zu schildern wie es hier gerade aussieht.

Die bisherigen Bilder findet ihr in der Gallery Wales!

So, sitze grad hier und geniesse den ersten Kaffe am Morgen erstmal in aller Ruhe. Bald kommt Eveline, die mich abholt und dann gehts los Richtung Rolf, Deutschland.

MFG Johan

D2DHeader

Das Rennen:

Wie im vorhergehenden Posting bereits erwähnt nehmen wir am legendären Dawn to Dusk teil.
Da wir zu sechst sind und unser Fahrkönnen teilweise variieren und man nicht zu sechst starten kann haben wir uns auf zwei Teams aufgeteilt.Wie es der Titel bereits erklärt, wird vom Morgen bis zum Abend gefahren, insgesamt 12 Stunden.
Eine Runde ist knapp 30 km lang und die Fahrer benötigen dafür zwischen 40 Minuten und 2 Stunden. Der Kurs besteht aus Single-trails vom feinsten und es gibt speziell gekenzeichnete Abkürzungen welche technisch äusserst Anspruchsvoll zu fahren sind, aber dafür um einiges kürzer sind.

Wir starten in der Klasse “3 Rider Sportsman“. Unsere Startnummern sind wie folgt:

Lame Duck Racing I : # 360
(bestehend aus Rolf, Harry und mir)

Rolf
Rolf, Der Schwan unter den Enten

Harry
Harry, die Ente mit dem gaskranken Gesichtsausdruck

Johan
Ich, das Kücken ;-)

und

Lame Duck Racing II : # 361
(bestehend aus Richard Immo und Wolfram)

Richard
Richard, Die Ente die weiss, wie Dreck schmeckt

Immo
Immo, die strategische Ente im Team

Wolli
Wolli, ….El DuckDuck Kapitana!

Unser Plan ist es Runde für Runde abzuwechseln. So kommt jeder etwas gleich viel zum fahren und dazwischen hat man angenehme Pausen von ca 1 1/2 Stunde. (Sofern es keinen Ausfall gibt).

(sämtliche Spitznamen entstammen einer geistigen umnachtung und haben keinen anspruch auf richtigkeit!)

….(ich würde mich sowieso nie das Kücken nennen !!!)

Die Region:

Wales als solche ist der kleinste Landesteil von Grossbritanien (20761 km²). Es ist westlich gelegen und grenzt nördlich an die irische See. Die Küste ist berühmt für ihre Steilwände und erstreckt sich auf einer Fläche von über 1000 km. Die Waliser sprechen eine eigene Sprache, die für Normalsterbliche so gut wie unverständlich ist. Ihre bezeichnung für Wales ist Cymru.

Wales-Küste
Rauhes Klima und frische Meeresluft. Die Küsten von Wales sind atemberaubend.
(Quelle: golfplus.de)

Im Inneren von Wales zieht sich das kambrische Gebirge durch fast ganz Wales. Wales als Landteil ist bekannt für seine hügelige Landschaft, für die Schafe und für die seltsame Sprache.

Unsere Reisegruppe wird die Ferien in Mid-Wales verbringen (eine Karte von Wales findet sich weiter unten). Wir haben ein gemütliche Haus in der Nähe von Rhayader gemietet. Rhayader ist 22km vom diesjährigen Austragungsort der Weltmeisterschaft im Endurosport entfernt gelegen. Geländetechnisch ist somit ziemlich alles möglich, wenn auch sehr zum Bedauern der zeahlreichen Enduristen vermehrt Tracks gesperrt werden, um diese den Mountainbikern vor zu behalten…

rhayader
Rhayader! Ein Augenschmaus für alle Naturliebhaber.

Unter anderem findet sich in der Umgebung von Rhayader die berühmt berüchtigte Farm von Tom. Toms Farm ist ein 600 ha grosses Landstück mit viel viel Rauf und Runter. Das Gelände ist so gross, das man es eigentlich nicht so richtig mit Bildern oder Videos beschreiben kann. So etwas muss man erlebt haben. Unter anderem befindet sich auf diesem Gelände die berüchtigte Steilauffahrt mit dem Namen Widowmaker. Die Auffahrt wird beim 2 Tage Enduro-Rennen “Wales 2-Day’s” als Schlüsselstelle verwendet.


Der Widowmaker. Sieht im Video harmlos aus, braucht aber mächtig viel Mut.

Doch bevor wir uns den Vorzüglichkeiten von Rhayader und seiner Umgebung hingeben, machen wir einen Zwischenhalt in South Wales. Genauer gesagt in Ystradgynlais (bemüht euch nicht, das können eh nur die Einheimishen korrekt aussprechen)! Denn um unsere Ferien würdig einzuläuten hat sich unser Tourguide etwas ganz besonderes ausgedacht: Wir nehmen am Legendären 12h Rennen Dawn to Dusk teil! Mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Teil des Wales Spezial.

Wales-Karte
Wales ist in 22 sog. unitary authorities gegliedert. In der Schweiz vergleichbar mit den verschiedenen Kantonen. Auf diese verteilt zählt man knapp 3 Millionen “Waliser”.

Nächste Woche starte ich meine Vorberitungen für meine Enduro-Woche in Wales und das 12 Stunden-Rennen Dawn to Dusk (für näheres siehe Vorschau).
Im selben Zug habe ich mein WordPress auf den neuesten Stand gebracht. Kann sein das Bugs und Unstimmigkeiten vorhanden sind. Falls wer sowas entdeckt, würde ich mich über ein kurzes Email freuen.

So, vorneweg hab ich ein paar Pics aus meine Kamera bearbeitet und bereitgestellt. Aus dem urpsünglich geplannten Leffond-trip wurde zwar ein Vesoul und Villars besuch, aber geil wars trotzdem…

Die Pics findet ihr in der Gallery unter “Leffond reloaded”

Mir ist ein offensichtlicher Fehler unterlaufen! Es hat sich herausgestellt das ich den Namen des Veröffentlicher des Enduro.Blog.de falsch verstanden habe. Dieser heisst nämlich Carsten, und nicht wie von mir in einem früheren Beitrag behauptet Claus.

Carsten, du hast wenn du aus irgendwelchen Gründen mal in der Schweiz bist ein schönes kühles Feldschlösschen-Bier zu gute. Einfach kurz vorbeikommen ;)

Im selben zuge hier noch einige Bilder von dem heutigem Besuch auf der Crosspiste:

image6.jpgimage5.jpgimage4.jpgimage3.jpgimage2.jpgimage1.jpg
So allmählich gefällt mir das Fahrwerk und ich verliebe mich immer mehr in das Motorrad.